00 Start ins Abenteuer Norwegen

Nach Norwegen muß man erstmal kommen! Nach 10 Regionalbahnen, 2 ICs und einer Fähre bin ich am südlichsten Punkt Norwegens eingetroffen und betrete das Land zum ersten Mal. Dabei habe ich großen Respekt, nicht so vor dem Fremden, dem Königspaar oder den Vikingern. Vielmehr sind es die äußeren Bedingungen: Wind, Höhenmeter, Distanzen, Regen und Auto- oder Schotterstraßen, die mir beinahe Demut auferlegen.

Schnell noch die Buchhandlung Wenner in Osnabrück besucht, weil ich einen Anschluss nicht bekam.

Aus Kostengründen und weil der für das Rad reservierte IC sowieso nicht fährt, bin ich mit dem Deutschland-Ticket gereist, da braucht man dann nur noch eine Fahrradtageskarte für 7€ dazu.

Nächster Halt Hamburg Hbf.

Zwischenstop Hamburg und meinem Freund Stephan besucht. Ich holte ihn von der BikeFactory, Schulterblatt ab und wir fachsimpelten mit seinem Schrauberkollegen noch etwas, soweit das mit mir möglich ist. Ich bin zwar Ingenieur, aber eben Elektroingenieur, nicht für unmotorisierte Zweiräder. Und ein E-Bike habe ich auch noch nicht.

Weiter bis Flensburg , Kurzbesuch am Hafen

Jetzt bewähren sich die Wetterjacke von Dowe Sportswear und die Hosen von Jua-Design. Das ist meine Bekleidung abseits der Radroute. Sonst natürlich Radklamotten von Dowe.

… und bei der Buchhandlung Rüffer, die freilich am Sonntag geschlossen ist.

Auch Fahnen-Fischer hat Sonntags zu, das ist ja klar. So will ich mir bei erster Gelegenheit eine Norwegenflagge in Norwegen kaufen. Wo sonst.

Die Windsbraut

Nach ein paar Fotos und einem Milchkaffee in der Sonne stellte ich mich an Gleis 5 für den ersten von 4 Zügen bis Hirtshals auf.

Selber Ort – andere Fähre – Foto von 2023

Die Wartezeit in der Spur 20 für die Fähre wird mir lang und ich habe Hunger. Denn dann auf dem Schiff gibt es Buffet!

Diese Stavanger- Fähre ließ sich schöner fotografieren als meine „Color Line“.
Wir legen ab
Buffet Restaurant mit Ausblick

Wir fahren in die Sonne nach Nordwesten und die Dämmerung dauert drei Stunden. Weil auch noch das Internet fehlt, ist es genau richtig, um runter zu kommen, statt dauernd auf den Bildschirm zu gucken.

Ich war dann noch auf dem Außendeck, um frische Seeluft zu schnuppern und ein paar Fotos zu machen

Was man auch sieht bei aller Sundown-Romantik: Das Schiff fährt nicht mit Wasserstoff, sondern mit Schweröl.

Ein schöner Tag, der mich einstimmt auf ein völlig anderes Leben für 4 Wochen. Ich bin gespannt, wann ich in den Nomaden-Modus komme.

Blick in die Sonne (und ja, es wird kühler!)

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Ein Gedanke zu “00 Start ins Abenteuer Norwegen

  1. Ja, so eine lange Anfahrt, die nötigt einen viel Geduld ab. Aber nun geht’s los. Hoffentlich hast du vorher gut trainiert! 😉

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