5 Flüsse Radweg Tag 2

Nach einem langen Auftakt gestern wollten wir heute wieder einen guten Tag haben und starteten mit einem Frühstück, das seinen Namen verdiente. Zumindest gemäß der Uhrzeit gelang uns das, denn reichlich war es tatsächlich nicht, was uns Bäckerei Müller um die Ecke offenbarte. Zwei Brötchen mit Butter und Marmelade waren nicht zu bekommen und bei den belegten Broten gab es eigentlich nur eins ohne Fleisch, Wurst oder Fisch. Tim machte es besser und nahm zwei Brötchen ohne alles und 4 Scheiben Käse. Andere Bäcker öffneten frühestens ab 8 Uhr und wir nahmen das spärliche Angebot gelassen.

Standesgemäße Aufnahme am Fuße des Königs Ludwig von Bayern

Auf dem Weg zur Donau konnten wir nicht anders, als uns von einer Passantin vor der Kulisse des stark eingerüsteten Doms knipsen zu lassen.

Eisenbahnbrücke mit schmaler Radspur über die Donau

Nach ein paar schnellen Kilometern entlang der Donau vorbei an Joggern, Hundemenschen und anderen Aktiven querten wir den Strom über eine Brücke, die ich von vor vier Jahren gut kannte. Es war nicht so sonnig wie auf diesem Bild, aber es regnete auch nicht, während es in Mittelfranken erhebliche Niederschläge gegeben haben soll.

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Wir heizten, aber nicht vorbei, sondern durch Heitzenhofen

Es ging nach Norden entlang der Naab bis Kallmünz auf einem unerwartet schönen Radweg über Heitzenhofen (zu lustig) und ließen es krachen in Krachenhausen.

Stimmung: gut

Ein erster Cafestop hat nicht so ganz funktioniert, aber wir machen noch ein Foto vor der steinernen Brücke mit Hund.

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Meisterkaffee – aber nicht für uns

Der Charme der Provinz holte uns ein, denn es gab keinen Kaffee und keinen Kuchen in dieser Bäckerei. Dafür stand auf sechs Schildern in allen Fenstern zu lesen: „Bitte keine Fahrräder anlehnen“. Sorry lieber Bäcker Zenger, dem konnten wir leider nicht entsprechen und eigentlich sind wir ja auch die Kunden!

Wir knuddelten den Hund der Fotografin

Weil uns der Weg heute zu kurz erschien, machen wir einen Umweg zum Fünf Flüsse Radweg statt direkt nach Amberg erstmal nach Schwandorf.

Tim mixte uns eine neues Getränk von naturafit

Der Cafestop bei km 57 tat uns gut und wir checkten kurz die Route nach Amberg, von wo wir dann weiter entlang der Vils und weiter über Sulzbach Rosenberg und Hersbruck entlang der Pegnitz wollten. Ich machte mal wieder, was ich mir schon vor Jahren verboten hatte: Navigation fürs Rad mit Google. Es gab dann beinahe im Nichts endende Wege und einen für immer geschlossenen Bahnüberweg und der Strecke.

Die Schranke beliebt für immer unten

Letztendlich krochen wir mit Tandem drunter durch.

Süß, man soll den Hebel drücken, um den Bedarf zur Öffnung anzumelden. Aber leider – Außer Betrieb!

Kurzer Stop im Amberg an einem Supermarkt zu Mittag und um Vorräte für heute Abend und morgen früh aufzunehmen. Dafür hatten wir viel Platz in den Packtaschen. Wir stellten fest, daß ich mich mal wieder verschätzt hatte: Statt der etwa 120 km waren es letztendlich bis zum Zielort Eckenthal-Eckenhaid doch 144 km. Dabei waren wir – anders als es die Vorgabe des 5 Flüsse Radweges vorsah – einfach schnurstracks die B14 langgeballert, um die Zeit zu überholen. Diese verlebten wir dann lieber auf einer Bierbank beim gemütlich anlaufenden Altstadtfest in Hersbruck. Den Umweg über Neunkirchen bei Sulzbach schenkten wir uns genau so, wie manch weitere Schnörkel. Das kam bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern nicht so gut an. Viele hupten verärgert und ein Motorradfahrer hielt uns bei Tempo 45 einen kleinen Vortrag, daß dies eine Bundesstraße sei. „Gut und vielen Dank!“ rief Tim. Genau richtig, denn wir hielten wirklich niemanden auf und wir taten nichts verbotenes. Sie aber streiften uns beinahe mit der Karosse. Das kann böse Kratzer geben und das ist verboten. Erlaubt ist das Überholen von Rädern mit Mindestabstand 1,5 m.

Am Tagesziel

Bevor wir ankamen und alles aßen, was wir gekauft hatten, navigierten wir die letzten 9 km erneut mit Google und kamen durch einen tiefen Tann, aus dem wir nur noch über hunderte Wurzeln schiebend wieder raus kamen, nachdem wir beinahe in eine Schlammpfütze gefallen waren. Das war der Anteil Abenteuer, der uns noch gefehlt hatte und wir und das Rad blieben heil.

Mal wieder verschätzt aber ein super Tour Tag

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