Nur noch 6 Tage, dann geht es auf nach Island: mit dem Auto nach Dänemark und mit der Fähre nach Seydisfjördur im Osten Islands.


Ich fahre so oft wie möglich mit dem neuen Rad, um fit für den Härtetest zu sein. knapp 500 km werden es in diesem Mai.

Mein Revier ist rund um Koblenz

Aber was ist mit dem Gepäck? Es werden 13,2 Kilogramm Gepäck, das Rad wiegt 12 Kilogramm (mit Handyhalterung und Akkulichtern). Hinzu kommen noch 1,5 Lieter Trinkwasser, ich der Fahrer mit 75 kg und meine Bekleidung, Helm und Radschuhe.

Ich habe wochenlang alles auf einen Haufen geworfen und nach manchem Teil auch eine Weile gesucht, bis es wieder da war. Durch meine Abenteuer Baltikum, Transkaukasien, Atlantik und kleinere Touren hatte ich beinahe alles, was ich brauche.
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Neu sind aufladbares Front- und Rücklicht (Sigma), eine wasserdichte Handyhülle (Ortlieb), die beiden Lowrider ( Toppeak) plus 3Literbeutel dafür (Ortlieb). Die Lenker und Rahmentasche von Durner hatte ich im letzten Beitrag erwähnt (vor mir entworfen, gefertigt von Fa Durner in Eggenfelden). Die Hecktasche (17 Liter von Apidura ) komplettiert das Ensemble.

So komme ich also ohne die dicken Packtaschen zurecht und bleibe schmal und wendig. Wollen wir schauen, ob nicht nur der Abenteurer sondern auch sein Material den Härtetest Island übersteht. Hier kommen die Inhalte der Taschen einzeln:

Ich nehme diesmal drei Objektive mit: das mittlere 18-55 mm aus dem letzten Jahr und zwei neue: Teleobjektiv 55-220mm und Weitwinkel 10-18mm plus ein richtiges Stativ. Man kann sich fragen ob es klug ist, jedes Mal die Lenkertasche abmachen zu müssen, wenn man ein gutes Motiv hat, um die Kamera rauszuholen. Bei guten Wetter ist das sicher lästig, denn es dauert immer etwas und wenn es zwanzig Mal am Tag ist, verliert man womöglich die Lust daran. Aber bei schlechtem Wetter ist die Ausrüstug gut geschützt darin. Ich überlege noch, ob ich eine unförmige kleine Tasche für die eigentliche Kamera für den Schnellzugriff direkt am Lenker festmache. So etwas hatte ich letztes Jahr im Abenteuer Atlantik. Dann brauche ich nur die Klappe aufmachen und wenn’s nicht gerade das Tele oder Weitwinkel sein muss, könnte ich schneller abdrücken. Vielleicht sollte ich sie mitnehmen und wenn sie mich nervt, vor Ort in den Restmüll werfen.

Auf diese Tasche bin ich ziemlich stolz. Sie besteht aus einem großen dreieckigen Stück Planenmaterial, die beiden unteren Fächer haben einem Reißverschluss der durch die großzügige Überlappung samt Klettverschluss vor Wasser geschützt sind. Die einzige kleine neuralgische Stelle liegt direkt unter dem Sattel. Notfalls könnte ich die Tasche in einer Sekunde abmachen und mich darunter vor Unwetter schützen. So die Idee. Die Tasche ist etwas zu groß für dieses Rad (in alle Richtungen 1 cm), denn sie wurde für ein anderes Rad bemessen (mein Vintage Peugeot Aspin Stahlrennrad). Aber wenn sie schön voll gepackt ist, paßt sie sehr gut in das Dreieck ohne daß Kurbeln und Kränze schleifen.

Die Hecktasche ist ebenfalls wasserdicht und schon seit 2021 meine Begleiterin (Rotterdam-Bretagne). sie paßt an jedes Renn- und Gravelbike und ist eine ausgereifte Konstruktion. Sie erspart mir auch ein Schutzblech hinten und hält das meiste, das das Hinterrad hochschleudert, ab.

Denn in meiner Vorstellung bekomme ich zwischendurch Hunger und anders als am Atlantik gibt es dann kein Café mit Galão und Kuchen.

Nun mache ich im Garten nochmal alles schön und dann geht es bald los ins Abenteuer Island


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Hallo Guido, bin begeistert von deiner akribischen Vorbeitung und gespannt auf deine Berichte. Wünsche dir für das Abenteuer alles Gute, bleibe gesund. Liebe Grüße Bärbel
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Toll, liebe Bärbel, ich freue mich über Deine Wünsche.
Schön, daß Du mir folgst. Es wird bestimmt schön, aber Akribie ist hier schon angesagt.
Wir werden sehen.
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