Seit diesem Jahr bin ich Mitglied der dzg, der Deutschen Zentrale für Globetrotter. e.V. und habe das Treffen an der Mosel genutzt, um mir mal das Zuhause der Abenteurer anzusehen, die bis ans andere Ende der Welt fahren.

Enkirch liegt nicht weit von hier und alle anderen Globetrotter Treffen passen nicht in meinen Kalender.

Hier kann man den Duft der großen weiten Welt schnuppern und sieht man fast alles zwischen modernsten professionellen Technikmonstern und abgerockten Selbstbauten.

Ich selbst würde mir so ein Fahrzeug nie zutrauen. Sei es ein modernes wegen der Kosten von Beschaffung und Unterhalt. Sei es wegen Wartung und Pflege eines älteren Fahrzeugs.

Dabei kann ich mir gut vorstellen, mit so einem Truck durch „gefährliche“ Gebiete zu fahren. Aber Wehe, es ist was kaputt, wichtige Flüssigkeiten laufen aus und ein entscheidendes Teil muß beschafft und eingebaut werden. Dabei bin ich Ingenieur aber das ersetzt keine Berufsausbildung zum Fahrzeugschlosser. Mir fehlte jegliche Praxis.
Kurzer Hinweis auf Lesungen und Vorträge:



Mit gefährlichen Gebieten meine ich in erster Linie Dschungel und Steppen mit gefährlichen Tieren. Allein die wilden Hunde in meinem Abenteuer Transkaukasien erinnern mich daran, daß es da draußen zu Fuß oder mit dem Rad kein Zuckerschlecken sein muss.

Die Stimmung ist gelassen. Hier treffen sich alte Barden, Freunde für immer und junge Leute, die echtes Abenteuer suchen.

Die Fahrzeuge sind fast durchweg individuell. Klar, es gibt den nagelneuen Offroad Truck „von der Stange“. Aber diese Stange ist sicherlich auch recht kurz, wenn man bedenkt, wieviel Arbeit in so einem Spezialfahrzeug steckt. Und das Limit ist für meisten von uns auch der Preis.

Aber der individuelle Ausbau ist noch öfter zu sehen. Denn es drückt sich mit dieser Mobilie immer auch eine Philisophie der Halter aus – zumeist Paare.

Die Idee, mit einem top ausgerüsteten Auto die Welt auf eigene Faust zu erkunden, klingt wie ein Kleiner-Junge-Traum. Welches Mädchen, welcher Bub hat davon nicht schon geträumt? Aber bei Lichte betrachtet stellt sich natürlich auch die Frage: Ist es sinnvoll?

Die wenigsten Leidenschaften sind sinnvoll. Das ist klar. Aber kann man sie für sich selbst verantworten, ist diese Idee in einem gut funktionierenden Spezialfahrzeug in die entlegenen Ecken der Welt zu fahren, vertretbar für einen selbst und für alle anderen auf der Welt.

Wahrscheinlich gibt es schlechtere Umweltbilanzen, wenn man ans Fliegen oder Kreuzfahren denkt. Aber jeder von uns dürfte das nicht machen. Das würde nicht funktionieren. Es ist also absolut OK, daß für Kreis der Offroad-Abenteurer schon aus Kostengründen klein bleibt. Und manche haben einfach auch zuviel Arbeit, während das Schmuckstück 50 Wochen im Jahr auf dem Parkplatz steht. Ich gönne es allen.

Also ich hätte da mal Bock drauf, der der Kindheitstraum wird sich wohl in diesem Leben nicht erfüllen.

Wir Abenteurer, die unterwegs sind in der Welt, haben übrigens gemeinsam: Sie wollen und brauchen Frieden, offene Grenzen, keine Feinde und Wohlfahrt überall, damit wir die Erde weiter entdecken können!

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War ein cooler Ausflug! Hat einem wieder viel Inspiration für zukünftige Abenteuer gegeben!
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Ja, richtig cooler Nachmittag in schöner Atmosphäre.
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Hallo Guido, ich find die Gelände-Womos ja auch interessant. Ist zwar nicht meine Welt, mir reichen 2 oder 3 Räder, aber ich kann gönnen.
Und gut gemachte Reisevorträge werden gern genommen. . .
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Genau meine Wellenlänge, lieber Stephan
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