Der Trend geht zum Dritturlaub, nach dem Jahresurlaub und einer zusätzlichen Woche im Frühjahr oder Herbst. Aber dafür reichen die Tage nicht. So ist die Ideallösung das verlängerte Wochenende, „um mal rauszukommen“. Das klingt lustig für mich, weil ich 2-3 x pro Woche Laufen oder Wandern oder sonst wie draußen bin.

Neben meiner regulären Arbeit halte ich auch Vorträge / Lesungen und bin auf den Buchmessen präsent. Alle Termine gibt es hier auf meiner Webseite. Kommt vorbei!

Nach Zürich ist man schnell gefahren. Von Koblenz 5 Stunden. Mein Kurzurlaubsfeeling begann schon im Elsaß, denn da fährt es sich schöner Richtung Süden als auf der vollen A5 auf deutscher Seite.


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In Zürich ging gerade die Rad WM zuende und die Stadt stand unter Schock, wegen eines tödlichen Sturzes einer Fahrerin. Rolf Aldag wurde später in der FAZ sinngemäß zitiert, daß zwar die Sicherheitsvorkehrungen immer weiter erhöht würden, aber die Gefahren beinahe schneller zunähmen. Er sprach von einer losgelassenen Büffelherde.

Ich fahre selber in der warmen Jahreszeit viel mit dem Rennrad, aber eben keine Rennen. Zuletzt eine größere Tour von Koblenz nach Nürnberg in drei Tagen und natürlich mein Abenteuer Skandinavien

.Zürich zeigte sich von seiner schönsten Seite mit warmem Wetter, wenig Wind und also einem Hauch von Spätsaison.

Einmal durch die Bahnhofstraße, wo es kein einziges „normales Geschäft“ gibt. Dann in den Sprüngli Schokoladenladen mit der erlesenen Kunst aus Kakao,

Nach einem Cafestop und einem Schlenker ans Ufer der Limmat am Bahnhofsquai ging es mit der Tram zurück zum Hotel.

Man konnte tatsächlich auf dem Balkon in der Sonne liegen, so warm ist es im Süden. Was ich neulich schon schrieb, gilt auch hier: Früher gab es so ein Wetter um diese Zeit in Mailand.

Dann aber machte ich mich nochmal auf im Laufschritt an den See. Das ferne Alpenpanorama hatte mich am Vormittag mal wieder schwer beeindruckt. Das mußte ich nochmal sehen.

Entlang des Sees lief ich auf der Westseite bis zur Stadgrenze und macht immer wieder Handybilder bei guter Fernsicht. Ich hätte erwartet, daß es durch die Sonne viel diesiger sei. Aber die Berge waren ganz toll zu sehen.

So ein Lauf, mit dem man die Stadt erkundet, hat mich immer schon begeistert. Es ist die beste Art, alles von nahen zu sehen und ein Stück weit zu verstehen. Auf dem Hinweg hatte ich noch mit der Route per Google navigiert (offline außerhalb des Hotel-WLAN). Aber auf dem Rückweg verfehlte ich die Route und war froh, als ich die Tram2 sah, der ich letztendlich nur folgen musste bis zur Station Kapelli.

So fand ich mich wieder im Hotel mit viel Hunger und Glück im Bauch und konnte mich in einen Berg Nudeln beim Italiener „Azurro“ unweit des Hotels stürzen.

Alles richtig gemacht und ein weiteres Bäumchen gepflanzt im Garten der Destinationen, wo man noch mal hinfahren kann. Zürich ist also eine einen Trip wert, wenn die Reisekasse des Jahres noch nicht leer ist.

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