102 Helsinki für den Bauch und für das Herz

Der Bezirk Hakaniemi grenzt an das Zentrum von Helsinki nördlich an, hat teilweise Wasser mit dabei und ist ansonsten „ursprünglicher“. Zumindest sieht man dort nicht nur Wohlhabende und Toiristen sondern eben auch die Einheimischen in ihrem Habitat (sorry, klingt wie Zoo).  Na, jedenfalls hab ich die Gegend zu Fuß erkundet und bin unter anderem auf die Markthalle Hapaniemi Kauppahalli gestoßen. IMG_20170810_162020

Letztendlich habe ich nichts gekauft aber ich liebe ja dieses Flair und diese kleinen Stände. Baustil und Inneneinrichtung – wie gehabt aus den 10er oder 20er oder 30er Jahren des letzten Jahrhunderts – einfach gediegen.

Auch am zentralen Hafen, wo die Kreizfahrtschiffe anlegen, gibt es eine Markthalle. Die ist um einiges älter, wesentlich edler und nochmal doppelt so teuer. Auch diese ist einfach nur wunderschön!

Sorry, ich komme immer wieder auf das Thema Geld, was irgendwie stört. Aber vielleicht noch soviel: Selbst im normalen Supermarkt ist die Preisgestaltung völlig schmerzfrei. Es gibt scheinbar nicht diese (psychologischen ) Preisschwellen wie bei uns. 500g Brot 5,20€ Erdbeeren 500g für 10€ (Angebot!) z.B. würde, wenns nicht gerade der Viktualienmarkt ist, bei uns nicht gehen. Statt noch länger rumzuheulen hab ich mir beim Hesburger einen Halloumi-Burger geholt. Ich bin zwar kein Fastsoodfreund, der schmeckt aber und ist vegetarisch obendrein.IMG_20170806_153625

Am Bahnhof spielt und singt einer Johnny Cash, auf dem Video hört man leider, daß ich aus versehen ein Stück mitsinge, schade, sonst gut.

Natürlich habe ich auch wieder ein paar Kirchen besichtigt, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Den Namen dieser Kirche aus Granit habe ich nicht rausbekommen, sie ist im wahrsten Sinne ein Brummer! Alles aus Granit, stark, breit, grau – sagen wir, konsistent vom Baustoff bis zur Gestaltung.

Innen sehr reduziert aber eben nicht so klotzig wie von außen, sehr schön – falls es sowas gibt: neoromanisch. In so einem Granitblock herrscht natürlich ruhe von dem städtischen Lärm, vielleicht spielte auch das eine Rolle.

Die Kirche steht auf einem der vielen Erhebungen, wenn man hier auf den Turm gekonnt hätte, wäre das sicher ein spektakulärer Ausblick gewesen. Hier einmal der Blick runter und später genau die andere Richtung, der Blick hoch.

Als ich einem Bedürfnis nachgehen will, steht mir promt ein öffentliches Hightch-Edelstahl-WC im Weg! Erst dachte ich, es ist eine Weltraumkapsel.IMG_20170810_170258

Und immer wieder Wasser, hier mit drei Damen, die StandUp Paddeling machen. Das wäre vielleicht auch was für die Mosel – als alternative Bewegungsform.

Apropos Bewegung: Heute habe ich erstmalig ein Elektroeinrad gesehen, sehr kompakt. Das musIch mal genauer recherchieren.

Am Bahnhof gibt es ein Skydinner: An einem Baukran wird ein Gestell in lustige Höhen gezogen samt Speisen und Essern. Die Tafeln dann da oben und genießen den Ausblick. Warum nicht, wenn man Langeweile hat.IMG_20170810_171330

Zurück im Hostel bastele ich mir ein Abendessen: Die übrigen Kartoffeln von gestern + Grünkohl – lecker! IMG_20170810_204205

 

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2 Gedanken zu “102 Helsinki für den Bauch und für das Herz

  1. Hallo Guido,
    für den morgigen Lauf wünsche ich Dir viel Erfolg, finde Dein Tempo und meide den Mann mit dem Hammer. Ich habe die Erfahrung gamacht, dass es nich schadet, 5 bis 10km im Trancezustand zu laufen. Beim Zieleinlauf solltest Du aber wach sein. Alles gute!

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    1. Ganz herzlichen Dank für die guten Wünsche. Es soll warm und drückend schwül sein, da bin ich vorgewarnt und es hilft mir, etwas demütiger an den Start zu gehen. Danke nochmals und herzlicher Gruß!

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