Mit dem Zug über Kiel nach Lübeck erlebe ich meine Route rückwärts. Zumindest auf dem ersten Stück.

Genau 500 km bin ich gefahren von Stralsund nach Flensburg. Hinein in die Saison. Genau die erste Woche habe ich erwischt, in der es warm wurde, wenig Wind wehte, Übernachtungen wieder möglich sind. Auch für mein Buch ist es optimal, jetzt in die Auslagen bei den Händlern zu kommen. Denn immerhin startete auch mein Abenteuer Baltikum in Stralsund.

In Kiel steht abfahrbereit der ICE, der mich direkt ins Rheinland bringen könnte, aber ich will noch nach Lübeck, das ich auf der Hinfahrt links liegen gelassen hatte.

Für morgen will ich in Kiel schon mal die Platzreservierung für mein Fahrrad besorgen. Aber das Reisezentrum in der Landeshauptstadt hat das gesamte Wochenende über geschlossen. Die Bahn muß nun auch sparen, weil sie seit Wochen mit leeren Zügen gefahren ist. Jetzt ist wieder Leben am Bahnhof – Gott sei Dank.

Lübeck empfängt mich in der prallen Sonne und es sind nur wenige Schritte bis zum Holstentor.

Allerorten Bachsteinhäuser der ehemals reichen Lübecker Kaufleute. Und natürlich Marzipan.

Sogar das ferne New York City wurde – in Ansätzen – aus Marzipan nachgebaut.

Die Buchhandlung Langenkamp ist in Lübeck für mich die einzige. Es ist wie in den anderen großen Städten auch – zu elitär, da haben sie keinen Bock auf ein Abenteuerbuch. Aber Danke an Frau Manuela Gewin-Bock 

http://www.buecher-langenkamp.de

Nun noch etwas essen und dann mit der Regionalbahn nach Hamburg. Inzwischen spielt meine Mannschaft vor leeren Rängen und gewinnt das Spiel mit ach und krach mit 0:1. Lennart Grill im Tor pariert unzählige Angriffe und rettet uns.

Auf der Strecke bleibt der Zug stehen, Polizeieinsatz vor uns. Da kann man nichts machen.

Nach über einer Stunde beschließe ich, mich doch nochmal umzuziehen und mit dem Rad nach Hamburg weiter zu fahren. Radfahren in der Stadt – kein Zuckerschlecken.

Das Atlantic an der Alster bietet nicht die vertraute Kulissen sondern ist eingerüstet kaum zu erkennen. Irgendwann ist bei jedem mal der Lack ab.

OK, hier hätte ich ohnehin nicht übernachtet.

Morgen gehts nachhause, vorbei an Köln.

Immer am Rhein entlang.

Dann gibt es Erdbeeren!

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