Das Abenteuer Island hinterlässt weiterhin tiefe Eindrücke, die kaum verblassen wollen. Als ersten Schritt zum Buch hatte ich die besten 120 Bilder markiert und an die Fotografin Viktoriia Svyatnenko zur Bearbeitung gesendet. Denn wenn ich die Bilder betrachte, ist mir jedes einzelne Erlebnis so präsent, als sei es gerade passiert. Sie bilden das Grundgerüst für das neue Buch „Abenteuer Atlantik – Mit dem Gravelbike um die Insel aus Feuer und Eis“.

In dieser Zeit im Juli und August fuhr ich sehr oft mit dem Rad zur Arbeit. Denn zum Laufen war es mir im Sommer zu heiß. So konnte ich mich fit halten und mein tägliches Bewegungspensum ausleben.

Ab September wollte ich wieder ernsthaft regelmäßig laufen und parallel den Text herunter schreiben. Aber es war gar nicht so einfach, hatte ich mich doch an den Tagen mit wenig anderen Beschäftigungen (denn ja, auch ich gehe ganz normal arbeiten) , zu entscheiden – Laufen oder Buch schreiben.

Die Entscheidung wurde mir in sofern abgenommen, als es immer noch viel zu warm zum Laufen war. Ich fuhr also weiterhin oft mit dem Rad zur Arbeit und schrieb bei passender Gelegenheit am Text weiter.
Mit dem Rad zur Arbeit heißt, 22 km auf der Bundesstraße 327 den Berg hinunter nach Koblenz, durch die Stadt und auf der anderen Rheinseite nach Ehrenbreitstein. Der Heimweg geht zunächst Richtung Deutsches Eck und dann an der Mosel entlang bis Niederfell, dann das Aspelebachtal hinauf bis Pfaffenheck (400 Höhenmeter) und dann 3,5 km bis nachhause – Rückweg mit 33 km insgesamt. Eine tolle Sache, aber diese 55 km kosten mich auch etwa 2:15 h am Tag, der freilich mit dem wohligen Gefühl endet, etwas schönes für dich getan zu haben. Und für die Umwelt.

Erst im Oktober fing ich wirklich mit dem Laufen an, aber dann entschied ich mich ganz oft für den Text, statt für die Laufstrecke. Beides läßt sich nicht an einem Tag unterbringen. Ich lese dann immer die letzten Seiten nochmal, bevor neue Zeilen aus mir heraus zu fließen beginnen.
Und ich hatte einige Lesungen + die Frankfurter Buchmesse zu absolvieren. Diesmal war sie ein besonderes Erlebnis für mich, weil ich meine Bücher am Stand von Kerstin Doerenbruch präsentieren durfte. Wir gingen jeden Tag 10 Stunden auf die Besucherinnen zu mit dem Satz „Darf ich Sie für mein Buch begeistern…“

Immerhin schaffte ich die Abgabe der ersten Hälfte des Textes bis zu den Herbstferien und schrieb, wann immer es ging, daran weiter. Parallel machte ich Werbung für meine bisherigen Bücher und für den neuesten Titel in meinem kleinen Verlag: „Schrödingers Kasten – Laufkrimi von Markus Heidl“, der seit 20. September.

Nun endlich ist auch der zweite Teil des Textes fertig und ich bin sehr froh damit. Den ersten Teil habe ich schon korrigiert zurück und jetzt kann ich im Urlaub in Zeeland das machen, was ich am liebsten mache: Laufen und mein Buch (neben kochen, essen und genießen). Denn mit dem Buch geht es jetzt im Satz weiter. Jeder Text und jedes Bild, jede Überschrift und jede Seitenzahl bekommt seinen Platz.

In Zeeland Laufen heißt eigentlich jeden Tag laufen. Noch ist dieser Urlaub nicht vorbei, aber ich nehme mir das so vor. Witzig daran: Der erste Lauf war gleich ein Wettlauf: Der Hobbeldebobbelloop



Dieser Lauf ist absolut kultig. Die vielen zähen Athleten am Start machen einen unverwüstlichen Eindruck und die sind es auch! Solche Läuferinnen schaffen auch den Zeeland Marathon.

Die Challenge ist nun, sich jeden Tag wieder raus in dieses verschärfte Novemberwetter zu wagen und eine Runde zulaufen. Ich habe erst 1000 km in diesem Jahr, so wenig wie nie seit meinem Start mit der Lauferei vor 13 Jahren.

Laufen und Schreiben gehören sogar zusammen, wie ich jetzt bei Haruki Murakami gelesen habe in seinem Buch „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“. Schon im Klappentext steht: „Die Zähigkeit beim Schreiben hole ichmir beim Laufen“. Ein interessanter Aspekt!

Ich hoffe, Ihr geht auch raus zum Laufen und wenn Ihr Euch oder Eure Lieben mit einem kurzweiligen und spannenden Buch zu meinen Radabenteuern beschenken wollt, habt Ihr nun zwei Alternativen:


Oder Ihr wollt eines der anderen Bücher in meinem kleinen Verlag Ampel Publishing

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