Meine Routen auf gpsies und Navigation mit Garmin

Schon früh hatte ich erkannt, daß die Navigation bei meinem Abenteuer Baltikum nicht ganz einfach sein würde. Klar ist, eigentlich geht’s immer nur am Wasser lang: links das Meer, rechts der Wald, Sonne von vorn und Wind von hinten. Sollte das Meer mal rechts sein, stimmt etwas nicht, dann mache ich einen U-turn. Aber so einfach ist es nicht.

Ich habe meine Routen auf gpsies.com vorgezeichnet:

Routen Abenteuer Baltikum

Routen1-53-Abenteuer-Baltikum

Dabei fiel mir auf, wie wichtig so eine Route ist. Denn die Wegführung ist nicht unbedingt ersichtlich und eben keineswegs offenbar.

Von Garmin hab ich mir dann ein Navi gekauft, das GPSmap 64 st mit Topo Active Europe Karte. Wie so ziemlich jeder Mann verzichtete ich auf das lesen einer Anleitung und wollte damit direkt starten. Aber ich einfach ist das nicht. Garmin zeigt sich sowohl bei der Erläuterungen als auch der Offenheit des Systems mehr wie eine Auster, man kennt das von anderen großen Technikkonzernen.

Die Biwakschachtel – der Outdoorladen in Koblenz – bietet zweistündige Kurse an, leider ist der nächste Kurs erst Anfang Mai. Sowas hätte ich machen sollen, denn nicht mal das verschmähte Benutzerhandbuch (das man auch nicht auf dem Gerät hat) hilft mir bei den wichtigen Fragen weiter. Es ist knifflig statt selbsterklärend.

Naja, nun hab ich die ersten 54 Routen von Stralsund bis Pärnu als Track auf dem Gerät, also als passive Route ohne jegliche Hinweise, lediglich ein Strich auf der Karte. Ich wollte die umwandeln in echte Navigationsrouten, damit ich ein Signal bekomme, wenn ich abbiegen muß, aber das hab ich nicht hinbekommen. Dabei hab ich mir noch schnell Tips geben lassen von Hendrik (Biwakschachtel). Zuhause hab ich keinen Computer, mit dem ich das noch machen könnte und nun muss es so gehen.

Die Richtung ist klar und das Ziel ist klar, dann brauche ich jetzt noch meinen Freund, den gesunden Menschenverstand und seine grauhaarige Schwester, die Erfahrung. Die werde ich dann halt sammeln.

IMG_20170323_151847_edit

Advertisements

2 Gedanken zu “Meine Routen auf gpsies und Navigation mit Garmin

  1. Hi,
    „… wie wichtig so eine Route ist“ – wie recht Du hast.
    Bin überrascht, dass Du erst jetzt mit dem Navigiern anfängst.
    Wie das Laufen, muss auch das Navigiern trainiert werden.

    Ein bischen spät, weil Du bald startest, aber vielleicht hilft Dir der link zu den „Baltischen Langstrecklern“
    http://www.popiasku.pl/?s=przewodnik
    Dort ist die polnische Ostseeküste in 12 Etappen eingeteilt.
    Vielleicht passt es auch zu Deiner Einteilung und es hilft Dir.
    Und die jeweiligen gpx-tracks kann man runterladen, jeweils am Ende jeder Streckenbeschreibung steht
    „Pobierz punkty na ten dzien z Nadmorskich POI w formacie gpx (.zip)“ – das ist der link.

    Leider kann ich Dir nur mir dem polnischen Teil helfen, weil nur damit beschäftige ich mich. Und meine Übersetzung ( https://highwaytohelblog.wordpress.com/2017/04/21/wanderfuehrer/ ) erscheint erst im Juni. Da bist Du schon durch.

    Die erfahrenen pl-Langstreckler schreiben, dass man eigentlich kein Navigerät braucht. Aber Du weißt selber, dass es nicht motivierend ist, wenn man sich verläuft. Daher nutzen wir unterwegs auch das GPS.

    Wir verwenden übrigens ein Tablet statt ein Navigerät – das hat sich bewährt.
    Ich habe mal in den spanischen Picos den Garmin-Oregon getestet und habe für mich entschieden,
    dass ich mit einem Tablet besser bedient bin.
    * das Display ist größer
    * die osmand-app ist frei verfügbar, die Karten aktueller
    * sprachansage ist auch da und es funktioniert erstaunlich gut (auch in Bergen)
    * ich nutze die Sprachansage allerdings selten, da die Stimme aus dem Rucksack nervt
    * da wir uns auf jede Etappe vorbereiten, holen wir das Gerät nur an den kritischen Stellen raus
    * oder wenn wir das Gefühl haben, dass wir uns verlaufen haben
    * und die track-Vorbereitung? siehe https://highwaytohelblog.wordpress.com/vorbereitung/
    * und ausserdem kann man mit dem Tablet mails verschicken und Kontakt zur aussenwelt halten, usw
    * ein Smartfon tuts auch (als Backup), aber die Größe des Bildschirms ist ein Pro fürs Tablet

    liebe Grüße und alles Gute
    PS: ich habe deinen Blog bei uns verlinkt

    Gefällt mir

  2. Oops! habe erst jetzt realisiert, dass Du schreibst „Zuhause hab ich keinen Computer …“
    OK, dann „muss es so gehen“ und der „Freund und seine grauhaarige Schwester“ werden helfen. 😉

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.