Bei Leba ist zwar der Nationalpark, sind aber nicht die hohen Sanddünen zuende. Ich wollte da auf keinen Fall hinein (versinken) und Strand ging wegen der Blase nicht, mit barfußlaufen muß ich auch ein paar Tage aussetzen. Da bleibt mir nur die Straße. Do widzenia Leba. Kurz war’s.

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Einmal mußte ich dann doch in den Sand: Nach 4 km kam ein herrlich verlockendes Schild mit einem Fahrrad drauf, dem Ortsnamen Sarbska und wies mich in einen asphaltierten superschÖnen Radweg. Der war dann an einer Immobile eines gut begÜterten Bürgers zuende (ahh, deshalb) und setzte sich als tiefer Sandweg fort, auf dem weder Laufen noch Radfahren möglich war. 4km Dauersand, nicht weiß sondern staubig sandig. Ich hatte das Prinzip noch immer nicht verstanden, und ich war wieder darauf reingefallen. „Es gibt keinen schönen Radweg durch die Pampa fernab jedes touristischen Highlights!“

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Na, der war irgendwann zuende und dann kam die Landstraße. Endlichmal wieder normal laufen, auch das mit den Autos ging (Samstag). So kamen die vielen Orte auf meiner Route und ich konnte ganz gut durchlaufen.

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Hier im nördlichen Pommern muß es viele Pferde und Gestüte geben, so wie in Holstein vielleicht. Denn ich sah einige und dann auch eine pompöse Veranstaltung mit vielen reichen Leuten. (Wie macht man mit Pferden ein kleines Vermögen? Indem man vorher ein großes hatte! Hihi.)

Einer dieser Barone fuhr im Schrittempo mit seinem weißen 744er BMW ein Stück neben mir her und wir unterhielten uns auf polnisch. Das heißt ersprach polnisch und ich sagte immer abwechselnd Dzienkuie – Danke und Helsinek – Helsinki. Er fand das auch gut und wir verstanden uns prima. Das waren halt zwei von den 10 Worten die ich auf polnisch kann und ich hatte ja schlecht „Smatcznego – Guten Apetit“ sagen können, das hätte ja nun überhaupt nicht gepaßt.

Ich habe dann im Lauf beschlossen, daß es bis Choczewo für heute reicht. Um ein Haar hätte ich kein Zimmer bekommen, es gibt nur eine einzige Möglichkeit und da war es wie immer – sie vermieten nicht (Pokoje Goscinny steht dran, aber das heißt nichts). Die Wirtin hat sich dann doch erbarmt und ich habe in ihrem Restaurant ordentlich gegessen – drei Gänge: Tomatensuppe, Penne Brokkoli und süße Piroggen mit Frischkäse. War alles sehr lecker. Mehr ging nicht.

Dusche und Zimmer für 50 ZTl. = 12,50€.

http://restauracjapestka.pl/

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Morgen haben sie hier eine Kommunion, dafür würde der Gastraum verwandelt.

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Die Bräune kommt nicht von der Sonne, das ist Staub!

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Und wie man hier sieht: Gorleben ist Überall!!

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