Das mit dem Daumendrücken hat schon mal gut geklappt. Der erste Tag in Island war ein voller Erfolg. Morgens konnten wir in Ruhe unsere Klamotten nochmal vollständig auspacken und abgleichen, denn wir haben beide ein zu hohes Gewicht. Etwa 22 Kilo. Und jedes Gramm ist zu merken – bei mir an den Fußsohlen (Blasen) und auf den Schultern.


Gegen 11 Uhr fuhren wir in die Stadt und trafen Guðmundur Gunnarson (Freunde nennen ihn Gummi). Er war früher selbst Guide für Wanderer, Fotografen und Vogelkundlerinnen. Und er stammt von Hornstrandir. Seine Großeltern hatten einen Hof in Adalvik und dort wuchs er auf.

Ich wollte von ihm wissen, was uns erwartet, warum wir das unbedingt machen müssen, wir die Bedingungen früher waren, was man heute noch für Zeugnisse der früheren Einwohner sieht und wie die Kultur der Menschen von Hornstrandir heutzutage weiterlebt, obwohl dort niemand mehr wohnt. Er hat alles beantwortet und wir werden Spuren seiner Familie sehen und sind eingestimmt auf das, was uns erwartet.
Hier geht’s zu meinem YouTube-Kanal mit allen Abenteuervideos: https://youtube.com/@abenteurerguidolange
Es war ein ganz tolles Interview und ich werde Teile daraus zitieren, falls es ein Buch gibt oder eine Multimediashow. Er gab bereitwillig Auskunft und nahm sich Zeit für mich. Er arbeitet in der Regierung und sie haben die letzten Wochen vor der Sommerpause, und sie haben viel zu tun.

Von Rekjavik bis in den Nordwesten nach Gjörgur sind es 350 km und man braucht mehr als 5 Stunden. Die letzten 100 geht es nur noch über grobe Schotterpisten. Da brauchen wir sein Auto, einen Toyota Hilux. Er hat so ein Auto oft gefahren während seiner Zeit auf den Ölbohr-Spots dieser Welt – in Sibirien, Südamerika, im nahen Osten, in Nordafrika und natürlich Offshore auf den Plattformen.

Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt auf dem Weg dorthin und die Landschaft wurde immer rauer und schöner. An der Küste schön die Sonne und ich fotografierte mich mal wieder halbtot.

Jaap konnte auf mein Fotografieren wenig Rücksicht nehmen, sonst wären wir nie angekommen, und ich hielt die Kamera, das Habdy oder die kleine ActionCam abwechselnd aus dem Fenster.

So starteten wir erst um 18 Uhr unsere Tageswanderung. Ein paar Kilometer wollten wir machen, um reinzukommen.
—————————————————————————- In meinem kleinen Verlag Ampelpublishing.de habe ich Bücher, eBooks und Hörbücher für Euch , (Baltikum = Baltic Adventure – also in English).

Die Gegend sah aus, wie die Steppe von Aserbaidschan, weil alles Gras noch so gelb war und es nur eine staubige Schotterpiste gab.

Geplant waren 20 km aber es wurden letztendlich nur 13. Denn als wir 22 Uhr die Wiese gefunden haben in der Nähe eines Baches, ziemlich waagerecht und trocken.

Nun machten wir alles zum ersten Mal, Zelt aufbauen, Einrichten, Malzeiten zubereiten und zu zweit im Zelt schlafen. Jaap hat sich glücklicherweise doch dazu entschieden, das gute aber schwere Hilleberg Zelt mitzunehmen. Das hat er schon im Himalaya in Nepal ausprobiert.
Es wurde nicht dunkel und dauerte bis Mitternacht, als wir zu Ruhe kamen.

Was für ein wunderbarer Tag, alles lief wie am Schnürchen und abgesehen von den viel zu schweren Rucksäcken, könnte nichts besser sein. Das Problem löst sich in den nächsten Tagen etwas, weil wir ja die Nahrung essen. Aber dann werden andere Probleme kommen, denn es scheint in Island nicht durchgehend die Sonne!

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das sind ja fantastische Aufnahmen und wir wünschen euch ganz viele von denen, so als Entschädigung für den vielen Regen in Norwegen😎 Liebe Grüße Peter&Margarete
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Vielen Dank, Ihr Lieben, das word bestimmt gut.
Meine Berichte kommen nur schleppend, weil wir nur selten Empfang haben.
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wir schauen immer nach😎
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