Eulenkopflauf und Laufen im Westerwald

Der Eulenkopflauf in Wuppertal – ein Marathon über Berg und Tal rund um Wuppertal ist ein Freundschaftslauf. Genau das richtige zum Start in ein paar Tage Urlaub vor Weihnachten! Es gibt keine Zeitnahme, alle laufen mehr oder weniger das selbe Tempo, nur zum Schluß wird der Schlußspurt bergauf zum Ziel freigegeben. Alle 10 km gibt es Kuchen und Tee – einfach nur super organisiert. Die Stimmung ist wie beim Laufcamp – nur nette Leute, alles Gleichgesinnte. Viele sind wohl Ultraläufer, die ihre Saison langsam ausklingen lassen wollen. Glitschige Anstiege, matschige Wege wechseln sich ab mit kurzen befestigten Passagen. Kurz bevor meine Schuhe stecken bleiben wollen, sagte mein Nachbar – „herrrlich!“.

Es geht auch unter der berühmten Schwebebahn durch, vorbei an heimeligen Weihnachtsmärkten.

Und immer wieder nasse aber reizvolle Strecken durch die Natur. Nicht auszuschließen, daß dieser Matsch für einige von uns fetischartig ist.

Ich finde es auch richtig gut. Während wir Einsebahnen, Autobahnen und Straßen über- oder unterqueren, brauchen wir all dies nicht.

Die Stimmung ist durchgehend gut und die vielen Geschichten, die Links und rechts zu hören sind, machen Lust auf immer noch mehr.

Start und Ziel ist das Freibad Neuenhof, auf 30 Grad geheizt. Einfach nur eine geile Sache. Kaum jemand, der nicht vor der Heimfahrt noch dort reingesprungen ist. Davon gibt’s bestimmt dann auch Fotos im Netz. http://www.eulenkopflauf.de

Ansonsten mache ich Urlaub im Westerwald. Schnee, wie ich ihn nicht geahnt hätte.

Im Ofen knistert das Holz, im Radio sagen sie „Stau bis zum Horizont“. Wie schön ist es doch hier. Mein Auto kann ich allerdings nicht mehr bewegen, Leute aus dem Dorf nehmen mich mit in die Kleinstadt Daaden.

So brauche ich auf einen Besuch in meinem Lieblingslaufkaden nicht verzichten: run & fit Meyer in Daaden.

http://runandfit.de

Ich brauche für meine rutschigen Trails einen griffigen Schuh, der flexibel ist mit wenig Sprengung und agil. Das ist der Saucony Peregrine 7, den hab ich direkt getestet und gekauft.

Mit der neuen Analysetechnik haben wir auch meinen Laufstil betrachtet. Der ist ganz gut mit kleinen Dysbalancen. Hier sehen wir auch, daß meine Pronation sich nicht mit einem gestützten Schuh kompensieren ließe. Denn schon jetzt tendiert das rechte Knie minimal nach außen. Das würde sich mit gestützten Schuhen verschlechtern. So sind auch meine Erfahrungen. Peter und Tim Meyer gehören zu den wenigen, die mich richtig beraten.

Nun hoffe ich, daß ich vor Weihnachten rauskomme mit dem Auto aus meinem Schneeloch. Vorher werde ich noch ein paar Kilometer hier im hohen Westerwald laufen, im Schnee mit meinen neuen Sauconys.

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