Laufen und Essen im Sommer

Im warmen Sommer bin ich gut beraten, schon früh mal meine Runde durch den Wald zu drehen in meiner Wahlheimat, dem vorderen Hunsrück.

Das hier ist aber abends in diesem Sommer

Andere können das gut. Ich bin eher der Mittagsläufer. Eine blöde Idee, wenn’s heiß wird. So suche ich mir die die kühleren Tage dafür raus und fahre an den warmen Tagen mit dem Rad zur Arbeit, statt zu laufen.

Nein, das ist nicht mein Arbeitsweg, das war im März in Spanien bei meinem Abenteuer Atlantik

Im Sommer Rad fahren und sonst laufen, das wird für mich eigentlich immer besser, je älter ich werde. Aber ohne laufen ist es auch nichts. Ich brauche das weiterhin. So mache ich, was vernünftig ist: Kürzere Strecken, langsameres Tempo, schattige Routen, auf langen sonnigen Absxhnitten immer mal eine Gehpause, vorher ein ordentlicher Schluck Wasser. Und eine Salzpille, nennt sich „Krampfblocker“ und enthält möglichst genau die mineralische Zusammensetzung von Körperschweiß. Denn ich verliere schnell zuviel davon beim Laufen.

Hier noch ein paar Regeln mit Blick auf den zunehmenden Betrieb auf Wegen und Pfaden: – Möglichst ganz rechts oder links gehen (unentschlossen „taumelnde“ Menschen sind schwierig einzuschätzen). – Platz machen, wenn jemand entgegen oder von hinten kommt. – Warten, bis Sich Platz zum Fortkommen bietet. – zu zweit, in der Gruppe, mit und ohne Hund: möglichst nicht die gesamte Breite des Weges einnehmen. – Hunde an die Leine auf stark frequentierten Wegen (das ist vor allem zum Schutz des Hindes wichtig). – Wenn man überholt wird: es werden weitere Menschen folgen. So vertragen sich schnellere und gemütlichere Fußgänger und Radfahrer gut und sind sicher.

27 Grad im Schatten um 11 Uhr

Was kann man außerdem machen? Gartenarbeit, Schwimmen, Wandern. Das liegt ohnehin im Trend (als wenn ich vor allem machen würde, was im Trend ist).

Mein kleiner, intensiv bewirtschafteter Garten

Mein Garten macht mir echte Freude. Jahrelange Kompostwirtschaft, Mischkultur und Fruchtfolge beachten, Regenwasser sammeln und gezielt einsetzen – da kommen doch schöne Ernteerfolge zustande. Radieschen, Zwiebeln, Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Kohlrabi, Salat, Kürbis und viele Kräuter.

Beispiel Mischkulturtabelle

Ich versuche, zwei Vegetationsperioden in jedem Jahr hin zu kriegen. Schon im Februar vor meinem Abenteuer Atlantik hatte ich Zwiebeln, Radieschen, Möhren und Erbsen bestellt. Und ich hatte Glück, es wurde nicht mehr sehr kalt – alles ging auf. Jetzt im Juli kann ich davon noch die Reste ernten und bestelle gleich nochmal: Feldsalat, Kohlsorten, Lauch und späte Kartoffeln.

Gemüsegarten im Frühjahr

Das schmeckt natürlich sehr gut alles.

Ernte an einem Sonntag Ende Juni
Allerlei

Und dann das Obst: Rhabarber macht den Anfang, dann Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Himmmbeeren Mirabellen, Brombeeren…

Eigene Erdbeerernte

Nicht alles wächst bei mir. Wir sind ja hier umgeben von viel Natur. Schon beim Laufen nasche ich, wenn es sich anbietet. Unten in Koblenz am Rhein sind schon die Brombeeren reif, und da kann ich nicht wiedersehen. Bei uns wachsen auch viele Hecken mit Mirabellen. Wenn sie richtig reif sind, sind sie zu mehlig, wenn sie noch nicht reif sind, lassen sie sich schlecht entkernen. Aber es muß sein, wenn man Marmelade haben will.

Mirabellen entsteinen für Marmelade

Daraus wird dann eine geschmackvoller, nicht zu süßer Fruchtaufstrich. Habe 1:3 – Gelierzucker als 1:4 verwendet.

Leicht säuerlich, echt lecker
Diese schwarzen Johannisbeeren – eine Wucht in Tüten!

Ich habe im Online-Angebot der F.A.Z. eine Rezension gelesen. Sogar die Wissenschaft beschäftigt sich mit Obst und wie diese Kultur in unser Leben kam:

Von der Information zur Wissenschaft

Wenn’s richtig heiß wird, mach ich mit meinem Buch weiter, denn am 1. Dezember soll es erhältlich sein: „Abenteuer Atlantik – 4.000 km entlang der Westküste Europas“. Es handelt von meinen Rennradabenteuern Rotterdam-Bretagne und Algarve-Bretagne. Beiträge zu jedem Reisetag gibt es hier (durchnummeriert: Von 01… bis 42

01 Bretagne Tour (Rotterdam nach Zeeland)

42 Algarve Bretagne Was bleibt ?

Bilder werden momentan bearbeitet

Danke an Paul Bretz für seine Arbeit an den Bildern! http://bretz.photo

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ACHTUNG: Nur kurz Werbung für mein Buch: Wer sich und seinen Lauf- und Reise- oder Abenteuerfreunden etwas gutes tun will, holt sich hier das Buch, eBook oder Audiobuch ‚Abenteuer Baltikum‘ – auch auf englisch erhältlich ‚Baltic Adventure‘ http://ampelpublishing.de

Abenteuer Baltikum direkt im eigenen Webshop – Buch eBook Hörbuch dt/engl.

Ich hoffe, Ihr bleibt gesund und seid aktiv. Ob Regen, Sonne, Wind oder Nebel- draußen ist es immer noch am schönsten.

https://youtube.com/channel/UClQZQAe3iYKxX3OFEgxAFfw

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